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Stadt und Leute PDF Print E-mail
Am westlichen Rand der Stadt befindet sich die "Punta de Tarifa" (Punta, span.: "Spitze" oder "Horn"), der südlichste Punkt des europäischen Festlandes. Die Entfernung nach Marokko, und damit dem afrikanischen Kontinent, beträgt hier nur 14 km. Nirgendwo sonst liegen Europa und Afrika näher zueinander. Mehrere Fähren verkehren täglich zwischen Tarifa und Tanger.
In der Region von Tarifa wehen, mit Ausnahme weniger Tage vor allem im August, während des ganzen Jahres starke Winde. Entweder der von Osten, meist von der Sahara kommende warme Levante (Windstärke 7-9, meist stärker), der oft auch große Mengen Sand mitbringt, oder der kühle, meist schwächere (Windstärke 6), vom Atlantik kommende Poniente. Diesen Winden verdanken die Stadt und das Umland bis zum etwa 50 km westlich liegenden Kap Trafalgar ihre Popularität zuerst bei Wind- und später auch bei Kite-Surfern aus aller Welt und damit ihre Stellung als internationale Tourismus-Destination. Von Einheimischen werden die Surfer auch locos por el viento genannt, "die nach dem Wind Verrückten". Seit den 1970er Jahren löste der Tourismus die traditionell bedeutende Fischerei als vorherrschender Wirtschaftszweig ab.
Die Windenergie wird auch mit zahlreichen Windenergieanlagen genutzt, die, teils als EU-geförderter Großversuch, auf den Hügeln im Hinterland errichtet wurden. Die fast permanent und oft sehr stark wehenden Winde sind für die Menschen, Einheimische wie Touristen, allerdings auch problematisch. Tarifa weist eine signifikant höhere Selbstmordrate auf als vergleichbare Städte in Spanien, was auch auf die Belastung durch den ständigen Wind zurückgeführt wird. Eine andere, harmlosere aber unangenehme Folge sind Schwindelgefühle.
Die Nähe des europäischen und afrikanischen Festlandes machen die Region von Tarifa auch zu einem der zentralen Fixpunkte auf den Routen von mehr als 200 Arten von Zugvögeln (siehe auch Vogelzug). Im Meer führt das Zusammentreffen der Wassermassen von Atlantik und Mittelmeer zu einem einzigartigen Ökosystem. Zu den spektakulärsten Bewohnern zählen eine Reihe von Delphin- und Walarten (Gemeiner Delfin, Blau-Weißer Delfin, Großer Tümmler, Grindwal, Orca, Pottwal, Finnwal).
Tarifa hat sich zur „Costa de la Kitesurf“ entwickelt und ist die Windhauptstadt Europas. Ein ziemlich Windsicheres Revier im Süden von Europa. Vor 20 Jahren hat alles mit dem Windsurfen angefangen die ständig auf der Suche nach dem perfekten Wind waren. Hier in Tarifa wurden sie dann fündig und blieben hier. Daraus ist dann das heutige Tarifa entstanden. Mit den vielen Surfshops und unzähligen Kiteschulen.
Tarifa ist einer der letzten Ecken an der gesamten Küste wo die Natur noch unberührt ist. Der Estrecho Naturpark mit Blick über die Strasse von Gibraltar, ist ein Highlight jeder Andalusienreisen. Zahlreiche Tierarten kann man hier beobachten. Vogelflugrouten führen hier direkt durch und man kann je nach Jahreszeit verschiedene Vögel beobachten. Desweiteren sind viele Vögel und seltene Tierarten ansässig.
 
Tarifa, der südlichste Zipfel Europas, an dem Mittelmeer , Atlantik, Europa und Afrika aufeinander treffen und an den die meisten Windsurfer, Kiter und Urlauber immer wiederkehren oder an welchem sie gleich sesshaft werden. Tarifa ist die Stadt der Energie, die Energie die man überall spürt, wo das Mittelmeer den Wasseraustausch mit dem Atlantik vornimmt und die Kontinetalplatten sich unaufhaltsam entgegenkommen.
 

Es gibt in Tarifa hauptsächlich zwei Windarten und Richtungen


 

 

 

 
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